Facharzt Dr. Michael Pichelmaier | 2100 Korneuburg | Nasenkorrektur & Nasen OP´s
Nasenspitzenkorrektur

Nasenspitzenkorrektur in Wien
ästhetisch & funktionell

Die Nase liegt im Zentrum des Gesichts, und die Nasenspitze bestimmt maßgeblich, wie das gesamte Profil und der Gesichtsausdruck wirken. Schon kleine Abweichungen wie eine zu runde, zu breite oder leicht herabhängende Spitze können als störend empfunden werden, auch wenn die übrige Nase harmonisch geformt ist. Genau hier setzt die Nasenspitzenkorrektur an. Sie verändert gezielt die Form, Position und Kontur der Nasenspitze, ohne dass die gesamte Nase neu aufgebaut werden muss. Von der klassischen Rhinoplastik unterscheidet sich der Eingriff vor allem im Umfang. Bei einer vollständigen Nasenkorrektur werden häufig auch der knöcherne Nasenrücken, die Nasenscheidewand oder die Nasenflügel bearbeitet. Eine reine Spitzenkorrektur konzentriert sich dagegen auf den knorpeligen Anteil im vorderen Bereich.

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Als erfahrener Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde verbinde ich modernste ästhetische Nasenchirurgie mit funktioneller HNO-Heilkunde. Mein Ziel ist eine harmonische Nasenform, die perfekt zu Ihrem Gesicht passt und Ihnen das freie Atmen erleichtert.

Aufbau der Nasenspitze und typische Anliegen

Die Form der Nasenspitze wird weniger vom Knochen als von Knorpel und Haut bestimmt. Im Zentrum stehen die beiden Flügelknorpel, die wie zwei gebogene Spangen die Spitze formen und stützen. Sie werden durch Bänder und Bindegewebe zusammengehalten und stehen mit dem Septumknorpel, der Nasenscheidewand, in Verbindung. Darüber liegt die Haut, deren Dicke den Operationserfolg stark beeinflusst. Dünne Haut zeigt jede Struktur darunter sehr deutlich, dicke und talgdrüsenreiche Haut kaschiert Veränderungen und braucht länger, bis sie sich zusammenzieht und die neue Form sichtbar wird.

Die Anliegen, mit denen Menschen in die Beratung kommen, sind vielfältig. Häufig genannt wird die sogenannte bulböse Spitze, die rundlich, knollig oder zu breit wirkt. Andere stören sich an einer hängenden Spitze, die das Gesicht müde oder älter erscheinen lässt, oder an einer zu stark nach oben gedrehten Spitze, bei der die Nasenlöcher von vorn gut sichtbar sind. Wieder andere haben eine asymmetrische Spitze, die zur Seite abweicht, oder eine Spitze, die nach einer früheren Operation oder Verletzung ihre Form verloren hat. Dabei ist der Wunsch nicht immer rein ästhetisch. Wenn die Knorpel der Nasenspitze zu schwach sind oder die Nasenflügel beim Einatmen nach innen sinken, kann das die Atmung behindern. In solchen Fällen verbindet sich die Formkorrektur mit einer funktionellen Verbesserung. Gerade diese Unterscheidung spielt später auch bei der Frage der Kostenübernahme eine Rolle.

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Die operative Spitzenplastik

Die chirurgische Korrektur der Nasenspitze, auch als Spitzenplastik bezeichnet, ist das verlässlichste und dauerhafteste Verfahren. Dabei wird das Knorpelgerüst gezielt umgeformt. Je nach Befund werden überschüssige Knorpelanteile vorsichtig reduziert, die beiden Flügelknorpel durch feine Nähte näher zusammengeführt oder neu ausgerichtet, oder die Spitze wird durch zusätzliches Knorpelgewebe gestützt. Dieses Material stammt in der Regel aus der Nasenscheidewand oder, wenn dort nicht genug vorhanden ist, aus dem Ohr, oder in seltenen Fällen aus Rippenknorpel. Mit der Naht-Technik lässt sich die Spitze meist sehr kontrolliert formen, ohne das Gewebe stark zu schwächen.

Beim Zugang gibt es zwei Wege. Beim offenen Zugang wird ein kleiner Schnitt an der schmalsten Stelle des Stegs zwischen den Nasenlöchern gesetzt, und die Haut wird nach oben geklappt. So hat der Chirurg freie Sicht auf das gesamte Knorpelgerüst und kann auch komplexe Veränderungen präzise durchführen. Die dünne Narbe heilt in aller Regel unauffällig ab. Beim geschlossenen Zugang liegen alle Schnitte im Naseninneren. Dafür ist die Übersicht eingeschränkt, weshalb er sich eher für überschaubare Korrekturen eignet. Ich persönlich präferiere die offene Technik, da in mir die Gesamtübersicht über die Nasenspitze sehr wichtig ist um möglichst symmetrische Ergebnisse erzielen zu können.

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Spitzenkorrektur oder Gesamtkorrektur?

Ob eine reine Nasenspitzenkorrektur ausreicht, entscheidet sich in der Gesamtbetrachtung der Nase. Eine Spitze wirkt immer im Verhältnis zum Nasenrücken und zur Gesichtsproportion. Ist der Rücken zum Beispiel stark ausgeprägt, kann eine isoliert verkleinerte Spitze unharmonisch wirken. Es ist daher sehr wichtig mit dem Patienten die gesamte Situation zu betrachten, damit man in der OP Planung dann die richtige Entscheidung trifft. Hier kann auch eine Fotosimulation sehr hilfreich sein, um sich das angestrebte Ergebnis nach einer Nasenkorrektur, oder Nasenspitzenkorrektur vorstellen zu können?

Ablauf der Behandlung

Am Anfang steht ein ausführliches Beratungsgespräch. Dabei untersuche ich die Nase von außen und innen, beurteilt Hautdicke und Knorpelstärke, frage nach früheren Operationen und Verletzungen und kläre, welche Vorstellungen Sie haben. Dabei wird auch eine Fotodokumentation und üblicherweise auch eine Fotosimulation erstellt, die eine Vorstellung davon geben soll, was möglich ist. Solche Simulationen sind eine Gesprächsgrundlage und kein Versprechen, denn das tatsächliche Ergebnis hängt vom individuellen Gewebe ab.

Die Operation selbst findet unter Vollnarkose statt. Der Eingriff dauert bei einer reinen Spitzenkorrektur je nach Aufwand häufig etwa ein bis zwei Stunden. Meist wird er ambulant oder mit einem kurzen stationären Aufenthalt durchgeführt, sodass Sie am selben oder am nächsten Tag nach Hause gehen können. Eine Begleitperson für den Heimweg und die erste Nacht ist ratsam.

Nach der Operation tragen Sie meist ein Pflasterverband oder eine kleine Schiene, die die neue Form stabilisiert. Bei offenem Zugang werden die feinen Fäden am Steg nach etwa 2 Wochen entfernt. Schwellungen sind normal und klingen in den ersten Tagen und Wochen deutlich ab. Die Nasenspitze selbst ist allerdings eine Region, die sehr lange geschwollen bleibt. Eine leichte Restschwellung, die nur Sie und Ihr Arzt bemerken, kann sich über viele Monate hinziehen. Das endgültige Ergebnis zeigt sich deshalb oft erst nach 6-12 Monaten, bei dicker Haut mitunter noch später. Geduld ist daher ein wesentlicher Teil dieses Eingriffs.

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Risiken und realistische Erwartungen

Wie jede Operation birgt auch die Nasenspitzenkorrektur Risiken. Dazu zählen Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen und die üblichen Risiken der Narkose. Spezifisch für die Nase sind Asymmetrien, Unregelmäßigkeiten an der Spitze, die erst nach dem Abschwellen sichtbar werden, vorübergehende Taubheitsgefühle an der Spitze und ein Spannungsgefühl. Bei offenem Zugang kann die kleine Narbe am Steg sichtbar bleiben oder verdickt heilen. Beeinträchtigungen der Atmung sind möglich, wenn zu viel Stützgewebe entfernt wurde. In einem sehr geringen Teil der Fälle ist eine Nachkorrektur nötig, und seriöse Ärzte sprechen diese Möglichkeit offen an. Der Körper heilt nicht nach Plan, und gerade bei der Nasenspitze lässt sich das Endergebnis nie völlig vorhersagen. Realistische Erwartungen sind deshalb der wichtigste Schlüssel zur Zufriedenheit. Eine Operation kann Ihre Nase verbessern und harmonischer machen, aber sie schafft kein anderes Gesicht und löst keine Probleme, die nichts mit der Nase zu tun haben. Gut geeignet sind Menschen, die ein klar benennbares Anliegen haben, körperlich gesund sind, mit der Heilungsphase gelassen umgehen können und das Ziel einer Verbesserung statt einer Perfektion verfolgen. Zurückhaltung ist angebracht, wenn der Wunsch eher aus einer akuten Lebenskrise oder aus starkem Leidensdruck entsteht, der durch die Operation nicht zu lösen ist. Auch Rauchen kann die Wundheilung beeinträchtigen, weshalb viele Ärzte um eine Pause vor und nach dem Eingriff bitten.

Nasenspitzenkorrektur in Wien

Die Stadt verfügt über eine hohe Dichte an Fachärztinnen und Fachärzten mit sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet, sowie über mehrere Privatkliniken, Universitätskliniken mit Erfahrung in der Gesichtschirurgie sowie Ordinationen, die sich ganz auf die Nasenchirurgie spezialisiert haben.

Wichtig sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen. In Österreich regelt das Ästhetische-Operationen-Gesetz (ÄsthOpG), wer solche Eingriffe durchführen darf und wie die Patientinnen und Patienten aufgeklärt werden müssen. Operationen ohne medizinische Notwendigkeit werden überwiegend von Fachärztinnen und Fachärzten für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie oder von HNO-Ärztinnen und -Ärzten, sowie auch gelegentlich von Fachärzten für Mund Kiefer/Gesichtschirurgie durchgeführt. Zwei weitere Regeln sind für Sie als Patientin oder Patient relevant. Ästhetische Operationen sind bei Personen unter 18 Jahren verboten. Außerdem ist vor dem Eingriff eine umfassende ärztliche Aufklärung vorgeschrieben, die auch Risiken, Alternativen und die zu erwartenden Kosten umfasst. Lassen Sie sich Zeit mit der Entscheidung und unterschreiben Sie nichts unter Druck.

Privatkliniken, Ordinationen mit eigenem OP und öffentlichen Spitälern unterscheiden sich naturgemäß in Komfort, Ablauf und Preisgestaltung, oder in der individuellen Betreuung.
Privatkliniken bieten meist kürzere Wartezeiten und mehr Wahl bei Terminen und Zimmern. Ordinationen mit eigenem OP-Bereich punkten oft mit persönlicher Kontinuität und sind zumeist preisgünstiger.

Öffentliche Häuser sind vor allem dann der richtige Ort, wenn die Operation ausschließlich medizinisch indiziert ist.

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Kosten und Finanzierung

Eine Nasenspitzenkorrektur ist eine Privatleistung, und die Preise in Wien bewegen sich im Bereich mehrerer tausend Euro. Genaue Zahlen sind schwer zu nennen, weil sie stark vom Umfang des Eingriffs, vom Zugang, vom Honorar der Operateurin oder des Operateurs und von der Einrichtung abhängen. Als grobe Orientierung dient die Unterseite: Nasen OP Kosten.

Achten Sie beim Vergleich darauf, was im Preis enthalten ist. Ein seriöses Angebot nennt das ärztliche Honorar, die Anästhesie, die Nutzung des Operationssaals, den eventuellen Klinikaufenthalt, Verbandsmaterial und die Nachkontrollen. Fragen Sie auch, was geschieht, falls eine Nachkorrektur nötig wird, und ob dafür Kosten anfallen. Ein auffällig günstiger Preis sollte Sie eher misstrauisch machen als erfreuen.

Bei rein ästhetischen Eingriffen zahlt die Krankenkasse nichts, denn die Kosten für ästhetische Operationen werden nicht von der sozialen Krankenversicherung übernommen. Anders sieht es aus, wenn eine nachweislich behinderte Nasenatmung vorliegt. In diesem Fall übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen für einen medizinisch notwendigen Eingriff im Regelfall die Kosten. Klären Sie das vorab mit Ihrer Kasse und lassen Sie sich die Notwendigkeit ärztlich bestätigen. Wird funktionelle und ästhetische Korrektur kombiniert, kann der funktionelle Teil unter Umständen getrennt abgerechnet werden. Wer die Kosten nicht auf einmal aufbringen möchte, kann einen Kredit bei der Bank aufnehmen. Prüfen Sie solche Angebote sorgfältig, und bedenken Sie, dass eine Finanzierung die Entscheidung nicht überstürzen sollte.

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Zahlen und Fakten
 zu Ihrer Nasenoperation auf einen Blick

  • Erfahrung:
    Über 20 Jahre Spezialisierung auf die Rhinoplastik.

  • Fallzahlen:
    Ca. 4.000 selbstständig durchgeführte Nasenkorrekturen.

  • Zusatzeingriffe:
    Mehrere tausend Korrekturen an Nasenscheidewand und Nasennebenhöhlen.

  • Klinikaufenthalt:
    Meist nur eine Übernachtung, kleinere Korrekturen erfolgen ambulant.

  • Heilung & Nachsorge:
    Die schmerzfreie Gipsabnahme erfolgt nach etwa 10 bis 14 Tagen.

Ihr Nasenchirurg: 
Dr. Michael Pichelmaier

Mit meiner langjährigen Erfahrung – unter anderem bekannt als Experte aus der TV-Sendung „Extrem schön“ – garantiere ich Ihnen chirurgische Präzision. Ich betrachte die Nase niemals isoliert, sondern immer im Einklang mit Ihrer Persönlichkeit. Jede von mir operierte Nase wirkt natürlich und nicht „gemacht“.

über Dr. Michael Pichelmaier

Häufige Fragen zum Thema Nasenspitzenkorrektur

Die ersten Tage sind von Schwellung und einem Druckgefühl geprägt, nach ein bis zwei Wochen sind die gröbsten Zeichen der Operation meist verschwunden. Bis die Nasenspitze vollständig abgeschwollen ist und sich die Haut an die neue Form angepasst hat, vergehen jedoch oft sechs bis zwölf Monate. Die Spitze verändert sich in dieser Zeit noch.

Einen guten Eindruck erhalten Sie nach einigen Monaten, das endgültige Bild zeigt sich aber meist erst nach rund einem Jahr. Wer schon nach wenigen Wochen kritisch urteilt, bewertet häufig ein noch geschwollenes Zwischenstadium.

Die Operation selbst bemerken Sie durch die Narkose nicht. Danach spüren die meisten ein Spannungs- und Druckgefühl, das sich mit gängigen Schmerzmitteln gut behandeln lässt. Starke Schmerzen sind eher untypisch. Die verstopfte Nase durch die Schwellung empfinden viele als unangenehmer als den Schmerz.

Eine vollständige Rückkehr zum Ausgangszustand ist nicht möglich, weil Knorpel verändert oder entfernt wird. Nachkorrekturen sind jedoch möglich, sollten aber frühestens nach vollständiger Abheilung erfolgen, meist nach etwa einem Jahr, da das Gewebe sonst noch in Bewegung ist. Revisionseingriffe sind anspruchsvoller als Ersteingriffe, weshalb die Wahl des Erstoperateurs so wichtig ist.

Bei Bürotätigkeiten sind viele nach etwa einer bis zwei Wochen wieder einsatzfähig, auch wenn Restschwellungen noch sichtbar sein können. Leichte Bewegung wie Spaziergänge ist früh möglich. Intensiver Sport und alles, was die Nase gefährden könnte, etwa Kontaktsportarten, sollte oft mehrere Wochen ausgesetzt werden.