Facharzt Dr. Michael Pichelmaier | 2100 Korneuburg | Nasenkorrektur & Nasen OP´s
Nasennachkorrektur

Revision Nasen-OP in Wienästhetisch & funktionell

Nicht jede Nasenkorrektur verläuft so, wie sich Patientinnen und Patienten das vorgestellt haben. Kleine Abweichungen können das Gesamtbild des Gesichts spürbar verändern, und nicht immer entspricht das Ergebnis nach dem Abheilen den Erwartungen. Genau hier setzt die sogenannte Revisionsrhinoplastik an. Sie bezeichnet eine erneute chirurgische Korrektur der Nase nach einer bereits erfolgten Operation, mit dem Ziel, ästhetische und/oder funktionelle Probleme zu beheben, die nach dem ersten Eingriff bestehen geblieben oder neu entstanden sind.

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Als erfahrener Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde verbinde ich modernste ästhetische Nasenchirurgie mit funktioneller HNO-Heilkunde. Mein Ziel ist eine harmonische Nasenform, die perfekt zu Ihrem Gesicht passt und Ihnen das freie Atmen erleichtert.

Wann ist eine zweite Nasen-OP notwendig?

Die Gründe für eine Nasennachkorrektur sind vielfältig und lassen sich grob in ästhetische, funktionelle und komplikationsbedingte Ursachen unterteilen. Auf der ästhetischen Seite stehen häufig sichtbare Asymmetrien, eine als unnatürlich empfundene Form, Nasenrückenunregelmäßigkeiten sowie eine unbefriedigende Nasenspitzenkorrektur im Vordergrund. Manche Patientinnen und Patienten sind mit dem Gesamtergebnis schlicht nicht zufrieden, weil die Proportionen im Verhältnis zum restlichen Gesicht nicht stimmig wirken. Auf funktioneller Ebene können Atembeschwerden auftreten, die entweder schon vor der Erstoperation bestanden und nicht ausreichend behoben wurden, oder die erst durch den ersten Eingriff entstanden sind. Das kann durch eine zu starke Verengung der Nasenwege oder eine erneute beziehungsweise verbliebene Septumdeviation zustande kommen. Hinzu kommen echte Komplikationen der Erstoperation, etwa übermäßige Narbenbildung im Naseninneren, ein sichtbares Einsinken des Nasenrückens (das sogenannte Sattelnasen-Phänomen), Unregelmäßigkeiten durch Knorpelschwäche oder eine unzureichende Stabilität der Nasenstruktur, wie zum Beispiel das Absinken der Nasenspitze.

Da sich das endgültige Ergebnis einer Rhinoplastik erst nach vollständigem Abschwellen des Gewebes zeigt, wird für eine Nasennachkorrektur in der Regel eine Wartezeit von mindestens neun Monaten empfohlen. Nur so lässt sich beurteilen, welche Veränderungen tatsächlich dauerhaft sind und welcher Korrekturbedarf real besteht.

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Unterschiede zwischen Erst-OP und Revision

Eine Revisionsrhinoplastik unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht deutlich von der ursprünglichen Operation und gilt fachlich als deutlich anspruchsvoller. Durch den ersten Eingriff hat sich das Gewebe bereits verändert. Es haben sich Vernarbungen gebildet, die Durchblutung ist stellenweise reduziert, und die ursprüngliche Anatomie ist nicht mehr vollständig erkennbar. Nasenchirurgen müssen sich bei einer zweiten Nasenkorrektur daher zunächst durch bereits manipuliertes Gewebe arbeiten, was die Revisions-Nasenplastik technisch komplexer und zeitintensiver macht. Ein weiterer entscheidender Unterschied liegt in der Verfügbarkeit von Knorpelmaterial. Bei der Erstoperation wird häufig Knorpel aus der Nasenscheidewand entnommen, um die Form zu modellieren. Ist dieser bereits aufgebraucht oder geschwächt, muss bei der Revision oft auf Ohrknorpel oder in komplexeren Fällen auf Rippenknorpel zurückgegriffen werden, um ausreichend stabiles und formbares Material für den Wiederaufbau der Nasenstruktur zur Verfügung zu haben. Entsprechend dauert eine Revisionsrhinoplastik in der Regel länger als die Erstoperation und erfordert eine noch individuellere, detailliertere Planung im Vorfeld. Aus diesen Gründen wird für eine zweite Nasenkorrektur ausdrücklich empfohlen, sich an Fachärztinnen und Fachärzte zu wenden, die über spezifische Erfahrung mit Revisionseingriffen verfügen.

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Ablauf einer Revisionsrhinoplastik

Der Weg zu einer erfolgreichen Nasennachkorrektur beginnt mit einer gründlichen Erstberatung. Dabei analysiert Dr. Pichelmaier nicht nur den aktuellen Zustand der Nase, sondern bezieht auch die Operationsunterlagen des Ersteingriffs mit ein, sofern diese verfügbar sind. Wichtig ist, dass Patientinnen und Patienten offen über ihre Erwartungen, aber auch über die konkreten Probleme sprechen, die sie am bisherigen Ergebnis stören.

Auch die Nachsorge unterscheidet sich von jener nach der Erstoperation. Da das Gewebe durch die vorangegangene Operation bereits vorbelastet ist, kann der Heilungsprozess etwas länger dauern, und Schwellungen bilden sich mitunter langsamer zurück. Eine engmaschige Nachbetreuung ist daher ein wichtiger Bestandteil des gesamten Behandlungskonzepts.

Kosten einer zweiten Nasen-OP in Wien

Die Kosten für eine Revisionsrhinoplastik liegen in Wien in der Regel über jenen einer Erstoperation. Das liegt vor allem am höheren zeitlichen und technischen Aufwand, der mit einer Nachkorrektur verbunden ist, sowie am möglichen Einsatz zusätzlicher Materialien wie Ohr- oder Rippenknorpeltransplantaten. Während eine Erstkorrektur der Nase in Österreich häufig in einem mittleren vierstelligen Bereich beginnt, bewegen sich die Kosten für eine zweite Nasenkorrektur je nach Komplexität des Falls, benötigtem Operationsverfahren und Dauer des stationären Aufenthalts oft deutlich darüber. Eine pauschale Preisangabe ist dabei kaum seriös möglich, da jeder Revisionsfall individuell unterschiedlich ist. Ein verbindliches Kostenangebot erfolgt daher üblicherweise erst nach dem ausführlichen Beratungsgespräch.

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Risiken und realistische Erwartungen

Wie jede Operation ist auch eine zweite Nasen-OP mit Risiken verbunden, die bei einer Revision teilweise ausgeprägter sind als bei der Erstoperation. Durch die bereits vorhandene Narbenbildung und die reduzierte Durchblutung des Gewebes kann die Wundheilung verzögert verlaufen, und das Risiko für erneute Unregelmäßigkeiten ist grundsätzlich höher als bei einem unberührten Ausgangszustand. Auch die Verfügbarkeit von körpereigenem Knorpelmaterial ist begrenzt, weshalb es nach mehrfachen Eingriffen an dieselbe Nasenregion zunehmend schwieriger werden kann, ein optimales Ergebnis zu erzielen. Genau deshalb ist eine realistische Erwartungshaltung ein zentraler Bestandteil jedes Beratungsgesprächs. Dr. Pichelmaier spricht offen an, was durch die Operation erreichbar ist und wo die Grenzen des Machbaren liegen. Patientinnen und Patienten profitieren davon, sich im Vorfeld intensiv mit den eigenen Zielen auseinanderzusetzen und diese klar zu kommunizieren.

Zahlen und Fakten
 zu Ihrer Nasenoperation auf einen Blick

  • Erfahrung:
    Über 20 Jahre Spezialisierung auf die Rhinoplastik.

  • Fallzahlen:
    Ca. 4.000 selbstständig durchgeführte Nasenkorrekturen.

  • Zusatzeingriffe:
    Mehrere tausend Korrekturen an Nasenscheidewand und Nasennebenhöhlen.

  • Klinikaufenthalt:
    Meist nur eine Übernachtung, kleinere Korrekturen erfolgen ambulant.

  • Heilung & Nachsorge:
    Die schmerzfreie Gipsabnahme erfolgt nach etwa 10 bis 14 Tagen.

Ihr Nasenchirurg: 
Dr. Michael Pichelmaier

Mit meiner langjährigen Erfahrung – unter anderem bekannt als Experte aus der TV-Sendung „Extrem schön“ – garantiere ich Ihnen chirurgische Präzision. Ich betrachte die Nase niemals isoliert, sondern immer im Einklang mit Ihrer Persönlichkeit. Jede von mir operierte Nase wirkt natürlich und nicht „gemacht“.

über Dr. Michael Pichelmaier

Häufige Fragen zum Thema Nasennachkorrektur

Eine Nasennachkorrektur (auch Revisionsrhinoplastik genannt) ist ein chirurgischer Eingriff, der nach einer bereits durchgeführten Nasenoperation vorgenommen wird. Ziel ist es, unbefriedigende ästhetische Ergebnisse zu verbessern, funktionelle Probleme (z. B. Atembeschwerden) zu beheben oder Komplikationen der Erstoperation zu korrigieren.

Eine Nachkorrektur kann sinnvoll sein bei:

  • Unzufriedenheit mit der Form oder Symmetrie der Nase
  • Funktionellen Beeinträchtigungen wie Nasenatmungsproblemen
  • Sichtbaren Unregelmäßigkeiten, Stufenbildung oder Einkerbungen
  • Einer eingesunkenen, oder abgesunkenen Nasenspitze
  • Einem eingesunkenem Nasenrücken (Sattelnase), oder bei Resthöckerbildung
  • Vernarbungen oder Gewebeveränderungen nach der ersten OP

In der Regel wird empfohlen, mindestens 9 Monate zu warten, bevor eine Nachkorrektur durchgeführt wird. Dieser Zeitraum ist notwendig, damit Schwellungen vollständig abklingen, sich das Gewebe stabilisiert und das endgültige Ergebnis der ersten Operation sichtbar wird. Geduldiges Zuwarten ist speziell bei Nasennachkorrekturen sehr wichtig!

Nachkorrekturen gelten als anspruchsvoller, weil:

  • Durch die erste OP bereits Narbengewebe entstanden ist
  • Knorpel- und Knochenstrukturen verändert oder teilweise entfernt wurden
  • Die Durchblutung des Gewebes reduziert sein kann
  • Häufig zusätzliches Knorpelmaterial (z. B. Septum, Ohr, oder in ganz speziellen Fällen aus der Rippe,) benötigt wird, um Strukturen wiederherzustellen

Aus diesem Grund ist die Wahl eines erfahrenen, auf Revisionseingriffe spezialisierten Chirurgen besonders wichtig.

Je nach Ausgangssituation kann die Operation offen (mit kleinem Schnitt am Nasensteg) oder geschlossen (Schnitte im Naseninneren) durchgeführt werden. Bei komplexeren Fällen ist häufig die offene Technik notwendig, um die Strukturen besser beurteilen und rekonstruieren zu können.

Das hängt von der gewählten Technik ab:

  • Bei der geschlossenen Methode liegen alle Schnitte im Naseninneren, es entstehen also keine sichtbaren äußeren Narben.
  • Bei der offenen Methode entsteht ein winziger Schnitt am Nasensteg (Columella). Diese Narbe verheilt bei sachgerechter Technik in der Regel ohne sichtbar zu bleiben.
  • Auch die Entnahmestellen für Knorpelmaterial (z. B. hinter dem Ohr) hinterlassen kleine, meist gut versteckte Narben.

Da bei der Erstoperation oft bereits Nasenknorpel entnommen wurde, muss für die Nachkorrektur häufig auf andere Quellen zurückgegriffen werden:

  • Restliches Septumknorpel, falls noch vorhanden

  • Ohrknorpel (Concha)

  • Rippenknorpel (bei größerem Bedarf)

Wie bei jeder Operation bestehen Risiken, unter anderem:

  • Nachblutungen und Schwellungen

  • Infektionen

  • Narbenbildung

  • Asymmetrien

  • Unzureichende Verbesserung oder erneute Korrekturbedürftigkeit

  • Atemfunktionsstörungen

Ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit dem Chirurgen ist unerlässlich, um individuelle Risiken einzuschätzen.

  • 1-2 Wochen: Schiene/Verband, sichtbare Schwellungen und Blutergüsse

  • 2-6 Wochen: Rückgang der meisten Schwellungen, gesellschaftsfähiges Erscheinungsbild

  • 3-12 Monate: Feinformung der Nase, langsames Abklingen feinerer Schwellungen

Grundsätzlich sind Schmerzintensität und Ausfallzeit bei einer Nachkorrektur mit der Erstoperation vergleichbar, in manchen Fällen aber etwas ausgeprägter. In den ersten Tagen sind leichte bis mittlere Schmerzen üblich, die gut mit Schmerzmitteln kontrollierbar sind. Durch bereits vorhandenes Narbengewebe kann das Druck- und Spannungsgefühl teilweise etwas stärker ausfallen als bei der Erstoperation. Schwellungen und Blutergüsse können bei Revisionseingriffen etwas ausgeprägter und langsamer rückläufig sein, insbesondere wenn zusätzliches Knorpel- oder Gewebematerial entnommen wurde (z. B. am Ohr oder an der Rippe). Eine berufliche Auszeit von etwa 1-2 Wochen ist üblich, ähnlich wie bei der Erstoperation. Bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten oder Sport empfiehlt sich eine längere Schonzeit von 4-6 Wochen.

Zusätzliche Entnahmestellen (z. B. Ohr oder Rippe) bedeuten ein weiteres, wenn auch meist unauffälliges, Wundgebiet mit eigenem kurzen Heilungsverlauf.

Wichtige Kriterien sind:

  • Erfahrung auf dem Gebiet der Revisionsrhinoplastik (nicht nur allgemeine Nasenchirurgie)

  • Vorher-Nachher-Bilder von vergleichbaren Fällen

  • Persönliches Beratungsgespräch mit realistischer Erwartungshaltung

  • Facharztausbildung (z. B. HNO oder plastische Chirurgie) mit nachgewiesener Erfahrung

  • Transparente Aufklärung über Chancen und Grenzen des Eingriffs

Es gibt keine feste Obergrenze, jedoch wird die Chance für einen erfolgreichen Eingriff mit jedem weiteren Eingriff schwieriger?
Gründe dafür sind, dass mit jeder Operation die Menge an verfügbarem körpereigenem Knorpelmaterial abnimmt (Septum, Ohr, Rippe sind irgendwann ausgeschöpft). Zudem erschwert zunehmendes Narbengewebe die chirurgische Arbeit und verschlechtert die Durchblutung. Das Risiko für Komplikationen und unvorhersehbare Heilungsverläufe steigt mit jeder weiteren Operation. Außerdem sollte zwischen zwei Nachkorrekturen jeweils eine vollständige Heilungsphase von mindestens 9 Monaten abgewartet werden.

Aus diesen Gründen wird in der Regel empfohlen, eine Nachkorrektur erst dann durchführen zu lassen, wenn sie wirklich notwendig ist, und sie möglichst sorgfältig mit einem erfahrenen Spezialisten zu planen, um die Zahl weiterer Eingriffe gering zu halten.

  • Fotos und Unterlagen der Erstoperation, falls vorhanden

  • Eine klare Beschreibung dessen, was Sie an der aktuellen Nase stört

  • Fragen zu Methode, Kosten, Risiken und Heilungsdauer

  • Informationen zu bestehenden Vorerkrankungen oder Allergien

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