1997 wurde eine neue Operationsmethode mit dem Namen Coblation® vorgestellt.
Die Neuerung dieser Technik bestand darin, dass unter Einsatz von Radiofreuqenz kombiniert mit Kochsalzlösung weiches Gewebe schonend abgetragen werden kann.
Im Gegensatz zu anderen herkömmlichen Geräten, welche Temperaturen bis 400°Celsius produzieren, wird hier das Gewebe auf maximal 70°Celsius erhitzt. Damit kann das umgebende Gewebe sehr gut geschont werden
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Folgende Bereiche eignen sich hervorragend für den Einsatz der Coblationtechnik:
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Gaumen/Rachenmandeloperation: Wie auf der Skizze abgebildet kann die Mandel schonend und blutarm abgetragen werden. Mit dieser Technik kann man auch bei Kindern hervorragend Mandeln bzw. Teilmandelentfernungen durchführen. Auch die Rachenmandeln (Adenoide, "Polypen") können damit entfernt werden.
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Nasenmuschelverkleinerung: Die Nasenmuschel kann mit dieser Technik von innen her "geschrumpft" werden. Der Eingriff kann problemlos in Lokalanästhesie als Einzeleingriff, oder in Vollnarkose in Kombination mit einer Nasenscheidewandkorrektur durchgeführt werden. Der große Vorteil liegt in der Effizienz, der Gewebeschonung, aber auch darin, dass auf eine Nasentamponade verzichtet werden kann.
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Schnarchoperation: Hier bei wird mit der Coblationsonde unter der Schleimhaut eine künstliche Vernarbung erzeugt, die zur einer Straffung des Gewebes führt. Zusätzlich wird auch ein Teil des zu langen Gaumensegels, sowie des Zäpfchens mit der Sonde abgetragen. Der Eingriff verläuft sehr schonend und nahezu unblutig ab. Da es ein sehr schmerzarmer, kurzer Eingriff ist, kann man ihn auch in Lokalanästhesie durchführen. |